Satzung des Vereins
für krebskranke Kinder Harz e. V.

Stand 21.10.2016


§ 1 Name und Sitz des Vereins


1.      Der Verein trägt den Namen „Verein für krebskranke Kinder Harz“. 
3.      Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
4.      Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Stendal eingetragen 
         und führt sodann den Zusatz e.V. 
5.      Vereinssitz ist Wernigerode.

§ 2 Zweck des Vereins 

Der Verein hat den Zweck, für die Zeit der Erkrankung und darüber hinaus, den Betroffenen und deren Angehörigen in den anstehenden Belangen helfend zur Seite zu stehen. Das beinhaltet maßgeblich das veränderte Zeitmanagment, behördliche Angelegenheiten, Hilfe zur Beantragung finanzieller Hilfen, finanzielle Zuschüsse zum Eigenbedarf der Familie und beratende Tätigkeiten zur Koodination und Selbsthilfe. Darüber hinaus soll der Verein die wissenschaftliche Forschung nach den Ursachen der Krebserkrankungen bei Kindern, sowie Typisierungsaktionen zur Stammzellspende -Datei und Präventionsmaßnahmen zur Hautkrebsvorsorge unterstützen. Dazu gilt es über verschiedene öffentliche Veranstaltungen Spenden zu aquirieren. Er verfolgt damit die Förderung des Wohlfahrtwesens. (lt. AO §52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 9).
 
1. Der Verein wird als Gesellschafter der „Haus am Bernsteinsee gGmbH“ die 
    Genesung, Erholung und die psychologische Stabilisierung der betroffenen 
    Familien unterstützen und gewährleisten. Alle relevanten Vereinbarungen 
    regelt der Gesellschaftervertrag.

2. Der Verein ist überparteilich, weltanschaulich neutral und unabhängig.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit 

1.  Der Verein verfolgt ausschließlich sowohl unmittelbar als auch mittelbar 
    gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" 
    der Abgabenordnung. (lt. AO §52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 9)

    Unmittelbar verwirklicht der Verein den durch §2 aufgeführte Satzungszweck.

    Soweit der Verein mittelbar tätig ist, ist er ein Förderverein im Sinne von § 58 
    Nr.1 AO, der seine Mittel ausschließlich zur Förderung des steuerbegünstigten 
    Zwecks in §2 Ziffer 1 der Satzung genannten steuerbegünstigten Körperschaft 
    verwendet.

2. Der Zweck des Vereins ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb 
    gerichtet. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke 
    verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Vereinsmitteln. 
    Der Verein darf auch sonst niemanden durch Ausgaben, die dem Vereinszweck 
    fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
3. Die Mitglieder haben keinen Anteil am Vereinsvermögen.


 

§ 4 Mitgliedschaft 

1.       Mitglied kann jeder werden, der die Ziele und Interessen des Vereins fördert.
2.       Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
3.       Gründe für eine etwaige Ablehnung der Aufnahme brauchen nicht bekannt 
          gegeben zu werden. Gegen die Ablehnung einer Aufnahme ist eine Berufung 
          des Antragstellers bei der Mitgliederversammlung möglich. Die Berufung ist 
          spätestens sechs Wochen nach Zugang des Ablehnungsbescheides beim 
          Vorstand des Fördervereins schriftlich einzulegen.
4.       Zum Ehrenmitglied können natürliche Personen ernannt werden, die sich in 
          besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Hierfür ist ein 
          Beschluss des Vorstandes erforderlich.
5.       Der Verein besteht aus aktiven Mitgliedern, Fördermitgliedern und 
          Ehrenmitgliedern.
6.       Mit dem Erwerb der Mitgliedschaft erkennt das Mitglied die Satzung in der 
          jeweils gültigen Fassung an.

§ 4.1   Fördermitgliedschaft

1. Fördermitglieder oder passive Mitglieder sind Mitglieder, die den Verein ausschließlich 
    durch Zahlung eines Unterstützungsbeitrags helfen. Sie haben lediglich das Recht, 
    an der ordentlichen Mitgliederversammlung teilzunehmen, aber sie haben kein 
    Rede- und Stimmrecht. Allerdings können Fördermitglieder gemäß Paragraf 
    37 BGB eine Mitgliederversammlung einberufen sowie die Beschlüsse der 
    Mitgliederversammlung anfechten.

2. Fördermitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die die 
    Ziele des Vereins ideell und materiell unterstützen.

3. Die Fördermitgliedschaft wird erworben durch Beitrittserklärung.

4. Der Austritt eines Fördermitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung 
    gegenüber dem Vorstand ohne Frist.

5. Ein Fördermitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen 
    werden, wenn es den Vereinszielen zuwider handelt oder seinen 
    Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt. Gegen den 
    Beschluss kann das Fördermitglied die Mitgliederversammlung anrufen. 
    Diese entscheidet endgültig. Das Fördermitglied ist zu der Versammlung 
    einzuladen und anzuhören. 

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder 

1.       Mitglieder haben das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.
2.       Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins nach besten 
          Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Vereins 
          zweck zuwider läuft.

§ 6 Mitgliedsbeiträge

Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung 
festgesetzt. Das Nähere regelt eine Beitragsordnung.

§ 7 Ende der Mitgliedschaft

1.      Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder durch Tod.
2.      Der Austritt kann schriftlich mit einer Frist von einem Monat zum 
         Schluss eines Kalendervierteljahres erklärt werden. 
         Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit Zweidrittelmehrheit. 
         Der Bescheid ist durch den Vorstand schriftlich mit Ausschlussbegründung 
         dem Auszuschließenden mitzuteilen. Gegen den Ausschluss ist Berufung 
         bei der Mitgliederversammlung möglich. 
         Diese entscheidet endgültig.
3.      Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte und 
         Pflichten aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. 
         Eine Rückzahlung von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist 
         ausgeschlossen.

§ 8 Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind:

a-    die Mitgliederversammlung
b-    der Vorstand
c-    der Beirat

Die Zuständigkeiten und Aufgaben der Organe ergeben sich aus den nachfolgenden Bestimmungen.

§ 9 Mitgliederversammlung

1.  Der Vorstand beruft alljährlich mit der Frist von zwei Wochen und unter Bekanntgabe der Tagesordnung die Mitgliederversammlung schriftlich ein. Anträge der Mitglieder werden unter „Verschiedenes“ behandelt. Mitgliederversammlungen sind nicht öffentlich. Gäste können eingeladen werden.

2.  Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben: 
     
     a- Wahl des Vorstandes
     b- Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes
     c- Entgegennahme des Kassenberichts  und
     d- Erteilung der Entlastung für den Vorstand.

3.      Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der 
         erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse werden mit 
         einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. 
         § 12 Satz 1 und § 13 Abs. 1 Satz 1 bleiben unberührt.

4.      Über jede Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift angefertigt, 
        die vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer  zu unterzeichnen ist.

5.      Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann der Vorstand 
         jederzeit einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn 20 vom Hundert 
        der Mitglieder dies verlangen. Für die Einberufung gilt  Absatz 1 
        entsprechend.

§ 10 Vorstand


1.  Dem Vorstand gehören an:

a-    der/die Vorsitzende
b-    zwei stellvertretende Vorsitzende
c-    der/die Schriftführer/in
d-    der/die Schatzmeister/in
e-    2 Beisitzer/innen
f-     der/die Geschäftsführer/in

2.  Der/die Vorstandsvorsitzende und der/die Schatzmeister/in haben 
     Alleinvertretungsbefugnis; die übrigen Vorstandsmitglieder vertreten 
     jeweils zu zweit. Die Ausübung der Vertretungsmacht im Innenverhältnis 
     bei Verhinderung des/der Vorstandsvorsitzenden wird in der 
     Geschäftsordnung festgelegt, die nicht Bestandteil 
     der Satzung ist. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben ist 
     der Vorstand ermächtigt, Personen zu beschäftigen und einen/eine 
     Geschäftsführer/in zu bestellen. Dieser/diese gehört dem Vorstand an, 
     und ist alleinvertretungsberechtigt.

3.  Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung 
     gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

4.  Die Wahl des Vorstandes erfolgt für eine Amtszeit von 2 Jahren. Die 
     Amtszeit endet mit Ablauf der ordentlichen Mitgliederversammlung nach 
     der Wahl, vorausgesetzt, dass auf dieser Mitgliederversammlung 
     die erforderlichen Vorstandswahlen rechtswirksam erfolgen. 
     In jedem Fall endet die Amtszeit eines Vorstandsmitgliedes erst mit 
     der Neuwahl seines Nachfolgers. 
     Beim Ausscheiden eines Mitgliedes des Vorstandes ist der Vorstand 
     berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten 
     Mitgliederversammlung zu berufen.

5.  Dem Vorstand obliegt:

     a-    Wahrnehmung der laufenden Geschäfte
     b-    Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
     c-    Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern
     d-    Vorlage des Jahresberichtes in der ordentlichen Mitgliederversammlung
     e-    Bewilligung der Ausgaben im Rahmen der Vereinszwecke
     f-     Wahl der Mitglieder des Beirates
     g-    Vorschlag zur Verwendung des Jahresüberschusses
     i-     Berufung eines Geschäftsführers/ oder Leiters einer selbstständig, 
            arbeitenden Einrichtung des Vereins

6.  Die Sitzungen des Vorstandes werden von dem Vorsitzenden oder 
     dem stellvertretenden Vorsitzenden geleitet.

7.  Der Vorstand tritt zusammen, wenn es die Gegebenheiten erfordern. 
     Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. 
    Jedes Mitglied des Vorstandes hat eine Stimme. Beschlüsse werden 
    analog  des § 8 Ziffer 6 gefasst.

§ 10.1 Geschäftsführer/in

1. Der Vereinsvorstand kann über die Berufung eines Geschäftsführers 
    entscheiden. Der Vorstand regelt seine Befugnisse in einer 
    Geschäftsordnung. 
    Der Geschäftsführer handelt und arbeitet ehrenamtlich.
    Im Fall der Verhinderung des/der Geschäftsführers/in wird er/sie durch 
    seinen/ihren ständigen Vertreter/in und bei dessen/deren Verhinderung 
    durch ein vom Vorstand bestimmtes Mitglied vertreten. Er/Sie ist für 
    die ordnungsgemäße Abwicklung der laufenden Angelegenheiten 
    zuständig und an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sowie 
    des Vereinsvorstandes gebunden. 

2. Er/Sie kann zur Wahrnehmung seiner/ihrer Aufgaben weiteres 
    hauptamtliches Personal mit Zustimmung des Vorstandes einstellen.

3. Aufgaben und Arbeitsbereiche der Mitarbeiter/innen werden von 
    dem/der Geschäftsführer/in in einer Arbeitsanordnung festgelegt, 
    die nicht Bestandteil dieser Satzung ist. 
    Die Arbeitsanordnung muss vom Vorstand genehmigt werden.

§ 10.2  Leiter/in einer Einrichtung

1. Zur Leitung einer selbstständig-arbeitenden Einrichtung des 
    Vereins kann der Vorstand eine(n) Leiter(in) bestellen, der seine 
    Arbeit entgeltlich erfüllt. Der Aufgabenbereich des Leiters/in 
    überschneidet nicht die Befugnisse des Vorstandes.

§ 10.3 Der Beirat

1.  Der Beirat berät den Vorstand in Sachfragen. Er wird vom 
     Vorstand durch Mehrheitsbeschluss gewählt. 
     Er soll aus höchstens 4 Personen bestehen.

2.  Die Zugehörigkeit zum Beirat ist auf die Amtsperiode des 
     Vorstandes beschränkt. 
     Die Übernahme in die nächste Amtsperiode ist möglich, in der 
     Regel soll sie geschehen.

§ 11 Satzungsänderungen

Satzungsänderungen können nur durch eine Mitgliederversammlung mit 
einer Mehrheit von zwei Dritteln der von den anwesenden Mitgliedern 
abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Bei einer Einladung muss 
die zu ändernde Satzungsbestimmung genannt werden.

§ 12 Vereinsauflösung

1.      Die Auflösung oder Aufhebung des Vereins erfolgt durch Beschluss 
         der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der 
         von den anwesenden Mitgliedern abgegebenen Stimmen. Die 
         beabsichtigte Vereinsauflösung ist in der Einladung bekannt zu 
         geben.

2.      Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall 
         steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die 
         Deutsche Kinderkrebsstiftung der Deutschen Leukämie-Forschungshilfe/ Bonn, 
         die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige bzw. 
         mildtätige Zwecke (für die Betreuung krebskranker Kinder) zu 
         verwenden hat.


Beschlüsse zur Satzung:

 1.  Diese Satzung tritt auf Beschluss der Gründungsversammlung vom 
      04. Febr. 2011 in Kraft.

 2.  Diese Satzung wurde auf Beschluss der ordentlichen 
      Mitgliederversammlung vom 15.02.2013 
      in §1, §2, §4, §8 und §10, §12 geändert.

 3.  Diese Satzung wurde auf Beschluss der ordentlichen 
      Mitgliederversammlung vom 17.10.2014 
      in §9 und §10 geändert.

4.   Diese Satzung wurde auf Beschluss der ordentlichen 
      Mitgliederversammlung vom 16.10.2015 
      in §1 incl. Abs. 1 geändert.

5.   Diese Satzung wurde auf Beschluss der ordentlichen 
      Mitgliederversammlung vom 21.10.2016
      in §3 Abs.1 geändert.


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